Kamin und Heiztechnik

5. Februar 2015

Elektrokamin statt klassischem Kaminofen?

Abgelegt unter: Allgemein, Kamine — admin @ 11:06

Von den Liebhabern eines klassischen Kaminofens mit knisterndem Feuer und duftendem Holz sind sie zwar verschmäht, erfreuen sich aber dennoch immer größter Beliebtheit: die Rede ist hier von Elektrokaminen.

Sie lassen täuschend echte Kaminfeuer und eine gemütliche Atmosphäre in den eigenen vier Wänden entstehen, sodass man den Unterschied zu einem klassischen mit Holz befeuerten Ofen kaum bemerkt. Und dabei hat ein Elektrokamin sogar noch einige Vorteile, die man sich durchaus einmal vor Augen führen sollte. Denn in manchen Fällen kann sich die Anschaffung eher lohnen als die eines klassischen Kaminofens.

Vorteile von Elektrokaminen

Dank optischer Effekte lassen sich manche Feuer in Elektrokaminen kaum von echten Feuern unterscheiden.

Dank optischer Effekte lassen sich manche Feuer in Elektrokaminen kaum von echten Feuern unterscheiden.

Dadurch, dass diese Art von Kaminen ohne Holz beheizt wird ergeben sich einige Vorteile für den Besitzer:

•    keine störende Rauchentwicklung
•    es entstehen keine gesundheitlich bedenklichen Stoffe
•    kein Schornstein nötig
•    täuschend echtes Kaminfeuer
•    wohlige Atmosphäre
•    Steuern der Heizleistung über Fernbedienung möglich
•    Integration in Wände oder sogar Möbelstücke möglich
•    keine Brandgefahren, da kein echtes Feuer entsteht
•    keine Asche
•    keine Rußentwicklung
•    keine Kosten durch die Beschaffung von Brennstoffen
•    Einbau in nahezu allen Räumlichkeiten möglich
•    kann bei Umzügen einfach mittransportiert werden

Optische Effekte

Neben den vielen oben beschriebenen Vorteilen eines Elektrokamins gibt es zudem noch einige Optionen, das favorisierte Modell mit einigen optischen Effekten zu einem echten Highlight fürs Auge werden zu lassen.

Eine Möglichkeit stellt beispielsweise der Optiflame-Effekt dar, wodurch ein besonders gleichmäßiges Flammenbild erzielt wird. Hierdurch entsteht eine besonders realitätsnahe Kaminfeuerromantik.

Neben dem Optiflame-Effekt gibt es zudem noch Opti Myst. Bei diesem Verfahren entsteht ein 3-D-Flammenbild das auf den ersten Blick kaum von einem echten Feuer zu unterscheiden ist. Dieses System gilt als absolut sicher, da weder Sauerstoff noch teure Brennstoffe wie Bioethanol benötigt werden.

Weitere Informationen zu Elektrokaminen und den verschiedenen Ausführungen gibt es unter dem folgenden Link.

9. Dezember 2014

Kaminofen: Zuschuss für Staubfilter-Nachrüstung

Abgelegt unter: Allgemein, Kamine — admin @ 13:21

Um die aktuelle Grenze für Feinstaub und Kohlenmonoxid einzuhalten müssen Kaminöfen über einen Staubfilter verfügen. Bei modernen Modellen sind diese bereits standardmäßig verbaut, müssen bei älteren Kaminöfen jedoch nachgerüstet werden. Hierbei handelt es sich jedoch um ein relativ kostspieliges Verfahren. Außerdem endet am 31. Dezember dieses Jahres die Schonfrist für die alten Öfen. Allerdings besteht für Verbraucher die Möglichkeit, sich staatliche Zuschüsse für die Nachrüstung von Staubfiltern zu sichern.

Ab dem 01.01.2015 dürfen Kaminöfen, die die vorgeschriebenen Grnezwerte überschreiten nicht mehr befeuert werden.

Ab dem 01.01.2015 dürfen Kaminöfen, die die vorgeschriebenen Grnezwerte überschreiten nicht mehr befeuert werden.

Wer entscheidet über die Zuschüsse?

Beantragt werden muss ein Nachrüstungs-Zuschuss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Für den Einbau eines Partikelfilters im Kaminofen muss man als Besitzer im Schnitt mit Kosten rechnen, die sich zwischen 800 Euro und 1500 Euro belaufen. Im Rahmen der „Innovationsförderung Biomasse“ unterstützt das BAFA diesen großen Kostenpunkt jedoch. Welche Partikelfilter und deren Einbau konkret mit Zuschüssen von dem BAFA unterstützt werden können Kaminofen-Besitzer der Produktliste entnehmen.

So funktioniert die Abscheidung

Bei dieser Art der Partikelfilterung wird durch eine elektrische Spannung erzeugt, wodurch die Staubpartikel aufgeladen werden. Dies hat zur Folge, dass sich diese winzigen Teilchen an der Innenseite des Abgasrohres ablagern. Bei seinem regelmäßigen Besuch entfernt der Schornsteinfeger dann diese Staubschicht. Durch die elektrostatische Abscheidung ist eine Feinstaubreduktion von mindestens 50 %, teilweise sogar aber 90 % möglich.

Aktuelle Grenzwerte

Laut der 1. BlmSchV dürfen Kaminöfen, Heizungen und Herde einen Grenzwert von 0,15 Gramm pro Kubikmeter nicht überschreiten. Auch ein Kohlenmonoxid-Grenzwert von 4 Gramm pro Kubikmeter darf keinesfalls überschritten werden. Ab Anfang 2015 dürfen diese Geräte nicht mehr befeuert werden.

Unter dem folgenden Link gibt es weitere Informationen zur Förderung der Staubfilter-Nachrüstung bei Kaminöfen.

25. November 2014

Heizpilze

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 08:11

Heizpilze bieten eine gute Möglichkeit auch bei geringeren Temperaturen draußen zu sitzen. Ob in kühleren Sommernächten oder in den kälteren Jahreszeiten, ein Heizpilz verleiht ihrer Terasse Wärme und Gemütlichkeit. Die hohen Wärmestrahler haben einen großen Radius in den Hitze ausgestrahlt wird, somit kann eine komplette Gruppe versorgt werden. Zudem sind sie mobil und können einfach transportiert oder umgestellt werden.

Auch Gastronomien können von Heizpilzen profitieren. So kann man auch im Herbst noch Plätze draußen vor Kunden anbieten, da mehrere Heizpilze das komplette äußere Arsenal abdecken können. Somit kann man besonders Raucher anlocken, die draußen im Warmen sitzen können und auch rauchen dürfen.

4. November 2014

Ethanol-Kamin

Abgelegt unter: Allgemein — Tags: — admin @ 09:57

Wenn man an Kaminöfen denkt, denkt man direkt an große, in die Wand eingebaute Öfen in rustikaler Optik. Oft kommen einem mit dem rustikalen Kamin auch die passenden altmodischen und schlossartigen Räumlichkeiten in den Sinn, doch wie soll so ein altbackener Ofen in ein hochmodernes Wohnzimmer passen, das durch Geradlinigkeit bestimmt wird?

Ofenbauer entwerfen immer neue Kamine und zu einem dieser Art gehört auch der Ethanol-Kamin, der auch schon für einen geringen Preis verfügbar ist. Dieses Modell hat den Vorteil, dass die Räumlichkeiten keinem Umbau unterzogen werden müssen, denn der Ethanol-Kaminofen kann nach Lust und Laune entweder einfach in den Raum gestellt oder an die Wand  gehangen werden. Wenn man mal das ganze Wohnzimmer umgestaltet möchte, dann ist das kein Problem, da der Ofen an jedem beliebigen Ort platziert werden kann.

Des Weiteren überzeugt das neue Modell durch sein modernes Aussehen. Meist sind Ethanol-Kamine in Silber gehalten und haben eine quadratische Form ohne viele Verzierungen. Die neuen Kamine haben nicht mehr viel von den alten Modellen. Ein kleiner Nachteil dieser Öfen ist jedoch, dass sie nicht wie deren Vorgänger dazu in der Lage sind den ganzen Raum zu beheizen, denn sie haben eher nur eine dekorative Funktion.

30. Oktober 2014

Reinigung von Kaminen

Abgelegt unter: Kamine — admin @ 08:46

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Wenn man den Kamin zu Hause öfter benutzt, sollte man diesen regelmäßig reinigen. Aber bei der Reinigung von Kaminen muss man einiges beachten. Die meisten modernen Kaminöfen sind mit einer Scheibenhinterlüftung ausgestattet, sodass die Kaminscheibe nur in bestimmten Fällen schmutzig wird. Wenn die Kaminscheibe jedoch sehr dreckig ist, funktioniert die Selbstreinigung nicht mehr. Dann ist eine Reinigung von der Kaminscheibe notwendig. Bei der Reinigung sollte man aufpassen, dass das Wasser und das verwendete Reinigungsmittel nicht in die Dichtungen gelangen.

Die Asche, welche bei einem Feuer mit Holz entsteht, sammelt sich im Korpus des Kamins an. Der Korpus ist meistens komplett aus Stahl. Es gibt bereits Anbieter, welche den Korpus in Verbindung mit einem Behälter anbietet. Dieser fängt dann die Asche auf. Es ist besonders wichtig, dass man den Korpus öfters von der Asche befreit. Die Asche kann man nach dem erkalten in den normalen Hausmüll schmeißen. Danach kann man den Korpus mit einem sauberen und trockenen Tuch abwischen. Das ist die beste Reinigung von Kaminen. Die Asche sollte regelmäßig von einem Kamin entfernt werden. Dies kann man entweder mit einem Handkehrblech oder mit einem Aschesauger machen. Der normale Staubsauger sollte für die Reinigung von Kaminen lieber nicht benutzt werden.

Man kann die Reinigung von Kaminen mehrmals in der Woche durchführen, jedoch sollte man trotzdem zusätzlich einmal jährlich den Schornsteinfeger anrufen. Dieser wartet den Kamin und kann eventuelle Mengel sofort feststellen. Der Schornsteinfeger sollte am besten in den Sommermonaten geholt werden, da der Kamin dann nicht genutzt wird. In dieser Sommerpause sollte man die Reinigung von Kaminen besonders gründlich machen. So kann man sich über einen gut funktionierenden Kamin im nächsten Winter freuen.

21. Oktober 2014

Feinstaubbelastung bei Kaminen

Abgelegt unter: Allgemein, Kamine, Kaminholz — admin @ 12:01

Durch ein knisterndes Kaminfeuere werden kalte und ungemütliche Wintertage direkt viel schöner und können bei wohliger Wärme im Wohnzimmer genossen werden. Die angenehme Atmosphäre kann jedoch gefährlich werden, sobald es zu einer erhöhten Feinstaubbelastung durch den Kamin kommt. Welche Risiken konkret drohen und wie diese vermieden werden können wird jetzt geklärt.

Gefahren erkennen und beseitigen

Nur Brennholz mit einer Feuchte von unter 25% Prozent darf verbrannt werden, so schreibt es der Gesetzgeber vor.

Nur Brennholz mit einer Feuchte von unter 25% Prozent darf verbrannt werden, so schreibt es der Gesetzgeber vor.

Bereits beim Anheizen des Kamins kann einiges schief gehen und zu einer Feinstaubbelastung in den eigenen vier Wänden führen. Wenn das Holz zu Beginn beispielsweise zu langsam abbrennt, werden viele unverbrannte Kleinstoffe an die Luft abgegeben. Laut Experten ist es daher ratsam, zunächst nur kleine Mengen Holz anzuzünden, anstatt den Ofen direkt komplett voll zu packen. Holz sollte erst dann nachgelegt werden, wenn der erste Schub gut angefangen hat zu brennen.

Ausschließlich trockenes Brennholz verwenden

Sobald nasses Holz im Kamin verbrannt wird kann der Staubgehalt im Abgas drastisch ansteigen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Restfeuchte im Holz von 14 auf 25 Prozent erhöht wird. Aus diesem Grund ist es auch gesetzlich verboten Brennholz mit einer Feuchte über 25 Prozent zu verfeuern.

Unbedingt Feinstaub-Grenzwerte beachten

Vor allem ältere Kaminöfen sind potenzielle Feinstaub-Gefahrenquellen. Deshalb wurden vor vier Jahren vom Gesetzgeber Grenzwerte festgelegt, die keineswegs überschritten werden dürfen. Ist dies doch der Fall, muss entweder ein Staubfilter nachgerüstet oder der Ofen komplett ausgetauscht werden.

Es ist daher ratsam, vor allem für diejenigen, die sich einen neuen Kaminofen zulegen wollen, sich auf ein feinstaubarmes Modell festzulegen.

Weiter Informationen, beispielsweise zur Bestimmung der Restfeuchte im Brennholz, finden Sie hier.

15. Oktober 2014

Pflegetipps für den Kamin: Jetzt Wintervorbereitungen starten!

Abgelegt unter: Kamine — admin @ 14:26

Wer sich im Winter an einem problemlosen Kaminfeuer erfreuen will, dass einfach so vor sich „hinknistert“ und den Raum mit angenehmer Wärmer erfüllt, der sollte seinen Kamin jetzt schonmal auf die bevorstehende Dauerbeheizung vorbereiten. Mit den folgenden Pflegetipps für den heimischen Kamin geht garantiert nichts schief.

Tipp Nr.1 – Rußrückstände beseitigen

Vor der ersten Befeuerung sollte die verrußte Sichtscheibe unbedingt von den Rückständen befreit werden. Und dazu ist kein teurer Spezialreiniger nötig. So geht’s ganz einfach: Zeitungspapier zusammenknuddeln, mit Wasser anfeuchten, in die weiße Asche tunken und dann die Rußrückstände damit von der Scheibe abreiben. Anschließend nochmal mit einem angefeuchteten Küchentuch darüber reiben und schon ist die Scheibe wieder sauber!

Um so viel Ruß an der Scheibe zu vermeiden sollte das Brennholz immer parallel dazu in den Kaminofen gelegt werden. Außerdem sollte die Rinde der Holzscheite vom Glas abgewandt sein, weil hierin Wasser enthalten ist, das beim Verbrennen zu Dampf wird und dadurch die Scheibe verrußen lässt.

Tipp Nr.2 – Die richtige Entsorgung der Asche

Jetzt den Kamin auf die bevorstehende Dauerheizphase im Winter vorbereiten!

Vor der Entsorgung der Asche muss diese unbedingt vollständig abgekühlt sein. Nur so lassen sich Verbrennungen oder ein ungewolltes Feuer in der Mülltonne vermeiden. Ist ein Auffangbehälter für Asche vorhanden sollte dieser idealerweise entleert werden, bevor er randvoll ist. Ist kein Aschebehälter vorhanden muss diese per Handfeger und Kehrblech zusammengefegt und anschließend im Hausmüll entsorgt werden.

Tipp Nr.3 – Kaminkorpus reinigen

Auch hier gilt, ebenso wie bei Tipp Nr.3: erst mit der Arbeit beginnen, wenn alles vollständig abgekühlt ist. Anschließend können lackierte Flächen mit klarem Wasser gereinigt werden. Geschirrspülmittel oder Seifenlaugen sind vor allem für die Reinigung pulverbeschichteter Oberflächen gut geeignet. Andere Oberflächen, wie zum Beispiel Keramik, Glas, Sandstein oder Speckstein können mithilfe von Seife und Wasser sanft von Verschmutzungen befreit werden.

Noch mehr Pflege- und Reinigungstipps für den Kaminofen gibt es hier

Jetzt den Kamin auf die bevorstehende Dauerheizphase im Winter vorbereiten!

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6. Oktober 2014

Kamine im Vergleich

Abgelegt unter: Allgemein, Kamine — admin @ 11:02

Sie haben lange überlegt und sich jetzt doch noch dazu entschieden einen Kaminofen zu kaufen, um im Winter ein knisterndes und angenehm wärmendes Feuer zu genießen? Die Entscheidung ist zwar recht kurzfristig aber noch nicht zu knapp, damit der Wunsch vom gemütlichen Kaminfeuer zur Realität wird. Wichtig ist jetzt nur, dass Sie die Kamine der einzelnen Hersteller genau miteinander vergleichen, um das für Sie persönlich passendste Modell zu finden. Dabei möchte ich Ihnen jetzt gerne helfen und ein paar Tipps geben.

Jetzt wird’s so richtig gemütlich!

Ein knisterndes Feuer im Kaminofen passend zum Beginn der kalten Jahreszeit genießen? Dann ist vor allem ein Vergleich von Kaminöfen sehr wichtig.

Ein knisterndes Feuer im Kaminofen passend zum Beginn der kalten Jahreszeit genießen? Dann ist vor allem ein Vergleich von Kaminöfen sehr wichtig.

Aber auch nur mit einem hochwertigen Kaminofen, der eine konstant gute Heizleistung und niedrige Emissionen gewährleistet. Zu Beginn der Suche nach dem passenden Kaminofen sollte man sich unbedingt über die unterschiedlichen Heizmethoden informieren. Denn es gibt Kaminöfen die mit Holzscheiten, Holzpellets oder Scheitholz betrieben werden. Jede einzelne Methode bringt gewisse Vor- und Nachteile mit sich, die für jede Wohnsituation unterschiedlich stark ausfallen. Hier kann nur eine ausführliche und individuelle Beratung weiterhelfen. Rufen Sie hierzu am besten den für Ihr Wohngebiet zuständigen Schornsteinfeger an. Der hilft Ihnen garantiert weiter und kann Ihnen die wichtigsten Basiskenntnisse zum neuen Kaminofen erläutern.

Gut ist gleich „teuer“

Beim Vergleich von Kaminöfen trifft es zu: niedrige Preise gehen meistens mit einer minderwertigen Qualität einher und umgekehrt. Bei der Stiftung Warentest haben die teuren Modelle deutlich besser abgeschnitten als diejenigen aus dem unteren Preissegment. Mit der Testnote „gut“ wurden zum Beispiel die folgenden Kaminöfen bewertet: Hark 44 GT ECOplus für 3100 Euro, Hase Jena für 2790 Euro, Calimax Twist 06 für 8850 Euro (Pelletofen) oder auch der Westfeuer Pueblo Aqua für 8050 Euro (Pelletofen).

Bei günstigen Modellen liegen die schlechten Bewertungen im Kaminofenvergleich vor allem an teilweise gravierenden Sicherheitsmängeln oder schlechten Umwelteigenschaften. Weitere detaillierte Informationen zu den Eigenschaften und Testergebnissen der einzelnen Kaminöfen finden Sie hier.

22. September 2014

Heizen Sie richtig?

Abgelegt unter: Kamine — admin @ 11:52

PelletofenDer Sommer ist schon wieder vorbei und so langsam wird es wieder frischer. Die Heizsaison hat mittlerweile schon wieder begonnen. Durch die steigenden Öl- und Gaspreise steigen nun immer mehr Menschen auf das Heizen mit Holz um und wärmen ihr zuhause auf diese Weise. Dies sind insgesamt in etwa 15 Millionen Haushalte in Deutschland. Das Verbrennen von Holz schützt das Klima anhaltend, denn der CO2-Ausstoß  ist an die Lebensphase des Baumes gebunden und erzeugt erheblich weniger Emissionen.

Ein Kaminfeuer sorgt für eine angenehme Wärme im eigenen Zuhause. Damit das Feuer weder der Gesundheit noch dem Klima schadet, sollte man einige einfach Tipps zur Bedienung, Reinigung und Wartung des Kaminofens beachten. Das Heizen mit Holz ist klimaneutral und die Umwelt wird durch die CO2-Emissionen nicht zusätzlich belastet. Trotzdem wird Feinstaub unterschätzt. Wenn falsch geheizt wird kann er bis hin in die Lunge gelangen. Genauso wie Kohlenmonoxid und bestimmte Formen von Kohlenwasserstoff.

Nicht jedes Holz eignet sich für jeden Ofen. Wer behandelte Holz verbrennt, schadet damit der Umwelt und seiner eigenen Gesundheit! Holz mit einer Feuchtigkeit von über 25 Prozent darf in Deutschland nicht verbrannt werden. Frisch geschlagenes Holz enthält im Durchschnitt zwischen 45 und 60 Prozent Wasser.

Ein sauberer Ofen hat viel mehr Leistungsfähigkeit als ein verrußter. Zünden Sie Ihren Ofen niemals mit Zeitungspapier an. Warnhinweise für eine unzureichende Verbrennung sind unverbrannte Brennstoffe, dunkler Holzrauch und glänzender Ruß.

16. September 2014

Heizen mit dem richtigen Kaminholz

Abgelegt unter: Allgemein, Kamine, Kaminholz — admin @ 11:48

Angesichts der Überschrift des Artikels fragt sich nun wohl so manch einer: Gibt es denn überhaupt falsches Kaminholz? Die Antwort auf diese Frage lautet ganz klar „Ja!“. Da der Winter schon kurz vor der Tür steht, die Tage bald kürzer werden und die Temperaturen sinken, kommen nun ein paar Tipps für das optimale Heizen mit dem richtigen Kaminholz. Hiermit steht der gemütlichen Zeit vor dem knisternden Kamin daheim garantiert nichts mehr im Weg.

Das richtige Kaminholz zu finden ist gar nicht so schwer.

Das richtige Kaminholz zu finden ist gar nicht so schwer.

Das perfekte Brennholz

Schon mit ein paar einfach zu befolgenden Tipps kommt jeder Besitzer eines Kaminofens an das perfekte Brennholz. Zwar gibt es gutes Brennholz im Baumarkt zu kaufen, was auf lange Sicht betrachtet aber sehr teuer werden kann. Für den regelmäßigen Bezug sollte man allerdings auf eine günstigere Alternative zurückgreifen. Hierfür sind vor allem öffentliche Brennholzhändler und Biomassehöfe zu empfehlen. Noch günstiger wird das Kaminholz nur, wenn man selber Hand anlegt. Allerdings wird hier in der Regel der Nachweis über die Teilnahme an einer Motorsägenschulung verlangt.

Kaminholz-Tipps in der Kurzfassung

#1 Laubholz verwenden
•    eignet sich perfekt als Brennholz
•    schönstes Flammenbild bei Buchenholz
•    bester Duft bei Birkenholz
•    am besten sortenreines Holz verwenden
•    Scheitlänge sollte zwischen 25 und 33 cm liegen

#2 Nadelhölzer enthalten Harz
•    Harze spritzen beim Verbrennen und verschmutzen die Sichtscheibe
•    spritzende Glut beim Öffnen der Ofentür kann gefährlich werden
•    Nadelholz nur als Anmachholz verwenden (fingerdicke, kleine Spalte)

#3 Trockenes Holz verwenden
•    ausschließlich trockenes Holz zum Heizen verwenden
•    feuchtes Holz verbraucht mehr Energie, um zu Brennen und zögert den Heizeffekt hinaus
•    erhöhte Qualmentstehung, kann im schlimmsten Fall für Feuchteschäden im Kamin sorgen

Mehr Infos, wie schnell, einfach und kostengünstig das passende Kaminholz gefunden werden kann gibt es auf diesem Blog.

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